Immer mehr Produkttestblogger drängen derzeit auf den Markt. Die Plätze um die begehrten Produkttests sind heiß umkämpft, fast jeder legt sich ins Zeug und versucht, die Hersteller oder Agenturen davon zu überzeugen, dass er oder sie der absolut geeignete Tester ist.
Bei manchen wird dann auch schon mal gelogen, dass sich die Balken biegen. So bewerben sich kinderlose Produkttestblogger für Kinderspielzeug - und das auch noch erfolgreich - oder andere schreiben hemmungslos von den Mitbewerbern ab und geben die Texte als ihre eigenen aus, am besten noch mit einem Copyrightvermerk irgendwo am Fuße der Seite.
Aber auch hier - wie fast überall - gibt es einige wenige Produkttester, die ihren Job wirklich gut machen, eigene Texte schreiben und aufwendig gestaltete Produktfotos veröffentlichen, ganz nach ihren Möglichkeiten. Natürlich sind hier nicht unbedingt professionelle Redakteure oder Fotografen am Werk, aber darum geht es ja auch gar nicht, sondern eher darum, dass einerseits des Volkes Stimme verbreitet wird und andererseits die Herstellerfirmen ihre Links bekommen, die sie natürlich brauchen um möglichst gut in den Suchmaschinen gefunden zu werden.
Seit die berühmte Suchmaschine jedoch seit Anfang des Jahres eine große Aufräumaktion nach der anderen startet, wird es auch mit den Produkttests immer weniger. Momentan scheint es so auszusehen, als ob die Firmen keinen echten Mehrwert mehr bekommen, wenn auf einen Schlag ein paar Hundert Blogger über ihre Produkte schreiben und entsprechende Links setzen.
Auch drängen immer mehr Agenturen auf den Markt, die natürlich alle ihren Anteil vom Kuchen haben möchten und Produkttests als optimales Marketinginstrument und natürlich auch als Geldmaschine für sich entdeckt haben. Oder denkt hier jemand, dass die Agenturen aus lauter Menschenfreundlichkeit und karitativem Grundgedanken die Waschmittelproben, Tiefkühlgerichte, Alkoholflaschen oder Chipstüten an die auserwählten 50, 100 oder 500 Blogger verteilen? Nein, natürlich nicht!
Die Agenturen lassen sich selbstverständlich für ihre Maßnahmen entlohnen und geben wiederum die zu testenden Produkte an die armen Bloggerschweine weiter, die sich für eine Flasche Waschmittel im Wert von ca. 5 Euro ins Zeug legen, texten, fotografieren und sich dann möglicherweise auch noch das eigene Werk neiden oder klauen lassen müssen. So geschehen: fast täglich, man muss nur in den entsprechenden Foren lesen.
Produkttestblogger zu sein lohnt sich derzeit fast nicht mehr. Dazu gibt es zu wenig Gelegenheiten, die mit zuviel Konkurrenz geteilt werden müssen. Man ist froh über jede neue Chance oder wenn sich mal wieder eine neue Agentur mit einem bekannten und guten Background aus dem Boden erhebt. Wie zum Beispiel die, von der ich demnächst in meinem Newsletter berichten werde. Vielversprechend, ganz neu und mit einflussreichem Hintergrund. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wer mehr erfahren möchte, meldet sich möglichst jetzt noch bei meinem Newsletter an. Spätestens morgen abend geht er raus!
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